Die Aussenseiter der WM 2006 in Deutschland

Angola
Nach fünf vergeblichen Anläufen schaffte Angola erstmals in seiner Fußballgeschichte die Qualifikation zu einer Fußball-Weltmeisterschaft.
1984 versuchten es die “Palancas Negras”, einer vom Aussterben bedrohten schwarzen Antilope, erstmals bevor sie es nun 21 Jahre später endlich schafften.
In der Gruppe 4 der Afrika-Qualifikation setzten sich die Angolaner gegen den Topfavoriten aus Nigeria durch.

Australien
Wenn es nach dem Land vom fünften Kontinent ginge, würde die WM immer in Deutschland stattfinden. Denn nach dem ersten Gelingen eine Weltmeisterschaft zu erreichen, welche 1974 in Deutschland stattfand, schaffte es Australien nun zum zweiten Mal an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen. Auch diesmal wieder in Deutschland und das 32 Jahre später.
Im alles entscheidenden KO-Match gegen die Südamerikaner Uruguay konnte sich Australien schließlich im Elfmeterschießen mit 4:2 durchsetzen und als letztes Team die Tickets für 2006 buchen.

Trinidad & Tobago
Auch der Karibik-Staat fährt, wie die Afrikaner Angola, zum ersten Mal zu einer Weltmeisterschaft. Freudetrunken und Rum-beseelt tanzten die Menschen auf den Straßen als Trinidad & Tobago sich qualifizierte.
Mit einem historischen 1:0-Sieg gegen Bahrain zogen die “Soca-Warriors”, die Fußball-Krieger, von Trinidad & Tobago als kleinstes Land in die Endrunde in Deutschland ein.
Das Land ist nach Kuba, Haiti und Jamaika erst der vierte Karibik-Staat, der zu einer Fußball-WM fährt.

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