Sicherheit bei der WM
In den letzten Wochen wurde immer wieder das Thema Sicherheit in den Stadien diskutiert. Nach Berichten des STERN sind von den 64 Spielen noch mindestens 21 hochgefährdet, als Ziel terroristischer Anschläge herzuhalten.
Während die NATO die Wahrscheinlichkeit eines terroristischen Aktes während der WM als gering ansieht, glaubt das BKA an eine Gefährdung vor allem der Spiele, deren Teilnehmernationen am Irakkrieg teilgenommen haben.
Gefährdet seien auch so genannte weiche Ziele, wie WM-Übertragungen auf Großbildleinwänden, da hier kaum Sicherheitsmaßnahmen greifen können.
Bedenklich stimmt auch die Tatsache, dass von den rund 23.000 bekannten WM-Jobs rund die Hälfte noch unbesetzt sein soll. Wahrscheinlich ist auch eine große Zahl von sicherheitsrelevanten Stellen unter diesen noch zu besetzenden Posten. Vor allem private Sicherheitskräfte müssen eine Zuverlässigkeitsüberprüfung bestehen. Pro Spiel sind bis zu 2100 private Sicherheitskräfte und 300 geschulte Sicherheits-Volunteers geplant, dazu kommen bis zu bis zu 5000 Polizisten.
